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Rob Hopkins – Resilienz denken

Rob Hopkins

Resilienz: Die Fähigkeit eines Systems, Störungen zu absorbieren und sich angesichts von Veränderungsdruck neu zu organisieren, wobei Funktion, Struktur, Identität und Rückkopplungsprozesse im Wesentlichen erhalten bleiben.

Der »Britische Plan zur Senkung des Kohlendioxidausstoßes«, der 2010 von der Regierung veröffentlicht wurde (UK Low Carbon Transition Plan 2010), ist zweifellos eine mutige und klare Absichtserklärung für eine kohlendioxidarme Wirtschaft in Großbritannien. Der Plan fordert bis zum Jahr 2020 eine fünffache Steigerung der erzeugten Windenergie, schlägt Einspeisungstarife für private Energieerzeugung vor sowie ein landesweites Programm zur Optimierung des Energieverbrauchs aller Gebäude. Ich kritisiere nur ungern kreative Schritte, die in die richtige Richtung weisen; dennoch muss auf eine entscheidende Schwäche des Dokuments hingewiesen werden, die sich auch in den öffentlichen Debatten über den Klimawandel findet. Sie besteht darin, das Problem lösen zu wollen, ohne sich über das Schlüsselthema »Resilienz« Gedanken zu machen.

Nach meinem Verständnis erweitert Resilienz das Konzept der Nachhaltigkeit und des davon abgeleiteten Begriffs der »nachhaltigen Entwicklung«, der tatsächlich ein Widerspruch in sich ist, um eine Dimension. Ohne Resilienz können diese Begriffe die aktuelle Herausforderung nicht angemessen beschreiben. Das lässt sich am Beispiel eines Supermarkts erläutern: Man kann seine Nachhaltigkeit verbessern und den Kohlendioxidausstoß senken, indem weniger Verpackungen verwendet, das Dach mit Solarzellen ausgestattet und energiesparende Kühlregale installiert werden. Man kann auch das Warenangebot auf Bioprodukte umstellen.

Bezieht man aber den Faktor der Resilienz in die Überlegungen ein, so wird klar, dass ein Supermarkt letztlich die Ernährungssicherheit der Menschen vor Ort erheblich reduziert und ihre Abhängigkeit vom Öl erhöht, da er örtliche Lebensmittelläden und -märkte verdrängt und selbst nur Lebensmittelvorräte für zwei Tage hält, die oft über weite Strecken transportiert worden sind. Aus der Perspektive der Nachhaltigkeit ist auch die Installation von Windkraftanlagen höchst wünschenswert, allerdings wird diese Infrastruktur derzeit zum größten Teil von großen Energiekonzernen installiert, und die umliegenden Gemeinden haben davon kaum Vorteile. Wären diese selbst Besitzer der Infrastruktur, würde das ihre Resilienz erheblich stärken.Das Konzept der Resilienz ist aus der Ökologie hervorgegangen, wo es im Werk von Pionieren wie C.S. Holling (1973) und später von Neil Adger (2009) sowie von Brian Walker und David Salt (2006) entwickelt wurde. Es versucht zu erklären, warum einige Systeme bei plötzlichen Belastungen zusammenbrechen und andere nicht. Die gewonnenen Erkenntnisse ermöglichen uns zu verstehen, wie Systeme sich verändernden Bedingungen anpassen und gedeihen können. Demnach hängt die Resilienz einer Gemeinschaft von folgenden Faktoren ab:

  • Diversität – ein breiteres Spektrum von Lebensweisen, Landnutzungen und Energiesystemen als heute.
  • Modularität – eine wachsende Orientierung an den eigenen Bedürfnissen und Fähigkeiten (aber nicht unbedingt Autarkie) mit »Stoßdämpfern« für die lokale Wirtschaft, beispielsweise lokale Nahrungsmittelproduktion und dezentralisierte Energieversorgung.
  • Kürzere Rückkopplungskreisläufe – Ergebnisse unserer Handlungen sollten vor Ort spürbar sein, so dass sie nicht ignoriert werden können.

Die lokale Lebensmittelversorgung ist hierfür ein ausgezeichnetes Beispiel. Die industrielle Nahrungsmittelproduktion hat die Anzahl der Beschäftigten in der Landwirtschaft stark reduziert, die Abhängigkeit vom Öl vergrößert und den Artenreichtum, die Vielfalt an Arbeitsmöglichkeiten und an Landnutzungen erheblich verringert. Da Nahrungsmittel in immer größerer Entfernung von unseren Wohnorten hergestellt werden, sind wir von den direkten Produktionsfolgen kaum mehr betroffen und können sie auch weniger kontrollieren. Lokale Nahrungsmittelerzeugung – die Versorgung der Bevölkerung durch möglichst lokalen Anbau, saisonale Ernährung und die stärkere Einbeziehung der Menschen in die Landwirtschaftliche Produktion überhaupt – erhöht die Resilienz von Gemeinschaften erheblich.
In dem Report Resilient Nation, der von Charlie Edwards für den britischen Think-Tank DEMOS erstellt wurde (Edwards 2007), stellt der Autor die Frage: »Wogegen müssen wir eigentlich resilient sein? Brauchen wir Resilienz angesichts von Peak Oil und Klimawandel, oder gegen Terrorismus und Pandemien?« Edwards listet die Gefahren auf, gegenüber denen wir resilient werden sollten: Klimawandel, Flutkatastrophen, Pandemien, Energieknappheit, nukleare Angriffe, Terrorismus und andere.

Im Kabinettsbüro der britischen Regierung arbeiten »Teams für regionale Resilienz«, die Notfallpläne für die einzelnen Regionen ausarbeiten sollen. Das Augenmerk liegt dabei allerdings hauptsächlich auf Terrorismus und Pandemien. Dies steht in krassem Gegensatz zu einem jüngst erschienenen Bericht des Weltwirtschaftsforums (WEF 2011), der verschiedene Risikofaktoren für die Weltwirtschaft untersuchte und auf ihre Wahrscheinlichkeit und die möglichen Auswirkungen prüfte. Als die drei größten Herausforderungen stellten sich die Wirtschaftskrisen, Schwankungen der Energiepreise und der Klimawandel heraus – genau jene drei Bereiche, auf die das Transition-Town-Netzwerk1 stets hingewiesen hat. Natürlich geht es hier nicht um ein Entweder-oder, aber Peak Oil und Klimawandel sind so destabilisierend, dass wir ihnen Vorrang gewähren müssen; außerdem unterscheiden sich diesbezüglich die Lösungen grundlegend von denen, die für Terrorismus oder Pandemien in Frage kommen.

Daher sind wir in der Transition-Bewegung der Überzeugung, dass zur Verbesserung der Resilienz gegenüber dem Klimawandel – und neuerdings auch gegenüber den wirtschaftlichen Krisen – vor allem über Maßnahmen zur Minderung der Treibhausgase und Anpassung nachgedacht werden sollte. Eine Strategie zur Verbesserung der Resilienz, die dies nicht berücksichtigt, wird vermutlich ins Leere laufen. Wir brauchen ein Verständnis von Resilienz, das sich nicht nur mit dem bloßen Überleben im Katastrophenfall beschäftigt. Resilienz ist vielmehr als positiver und konstruktiver Prozess zu verstehen.

Was aber bedeutet es in der Praxis, Resilienz zu denken? Unser Denken verändert sich, sobald wir Resilienz als Chance begreifen. Unsere Städte und Dörfer resilienter zu machen kann eine historische Chance sein, neu zu durchdenken, wie wir uns ernähren, wie wir wohnen und wie wir heizen. Erst wenn wir das tun, kann das Konzept von »Lokalisierung als ökonomische[] Entwicklung« seine Stärken richtig ausspielen. Lokalisierung allein reicht nämlich nicht aus, um Resilienz aufzubauen. Man könnte sich auch eine feudale oder patriarchale Form der Lokalisierung vorstellen, die zwar durch niedrigeren Kohlendioxid-Ausstoß glänzt, aber Diversität, Kreativität und Innovation unterdrückt und bezüglich einiger der oben genannten Kriterien nicht resilient ist.

DuPuis und Goodman (2007) unterscheiden zwischen »reflexiver« (rückbezüglicher) und »nichtreflexiver« Lokalisierung. Nichtreflexive Lokalisierung kann ihrer Argumentation zufolge »zwei wichtige negative Konsequenzen haben. Erstens ignoriert sie mitunter lokale Ansätze, was negative soziale Auswirkungen haben kann. Zweitens kann sie dazu führen, dass vorgefertigte Lösungen nach perfekten alternativen Standards bevorzugt werden, die aber anfällig für die kommerzielle Aneignung sind.« Lokalisierung im Sinne der Transition-Bewegung ist eine »reflexive Lokalisierung«. Sie stärkt Resilienz durch die Konzentration auf sozialen Einschluss, ökonomische Innovation, Gemeinbesitz und die Wertschätzung von Unternehmertum und Diversität.

Die Transition-Bewegung hat einen sehr aufschlussreichen »Testlauf« an Überlegungen hervorgebracht, wie all dies in der Praxis aussehen würde. Sie ist die praktische Verkörperung von Tom Homer-Dixons Aussage, dass »wir vom Wachstumszwang zum Ziel der Resilienz übergehen müssen, wenn wir ein gutes Leben wollen« (Homer-Dixon 2007). Die Realität sieht allerdings anders aus: Das Ministerium für Ernährung, Umwelt und ländliche Angelegenheiten (DEFRA) der britischen Regierung behauptete im Jahr 2006, dass das bei der Produktion unserer Nahrungsmittel angewandte Just-in-time-Modell2 die Resilienz sogar vergrößere (DEFRA 2006). Im Jahr 2011 ist dies noch immer die offizielle Position der Regierung.

Wie sieht eine resiliente Gemeinschaft aus?

Zur Stärkung von Resilienz sind Zeit, Ressourcen und eine vorausschauende, kreative Planung erforderlich. Häufig wird im Nachhaltigkeitsdiskurs die Vorstellung nicht hinterfragt, dass ein höherer Konsum zu größerem individuellem Glück führe; lieber wird über CO2-sparende Methoden zur Erzeugung der Verbrauchsgüter gesprochen. Wir leben jedoch in einer Zeit begrenzter Ressourcen und sollten nicht aus dem Auge verlieren, dass Zufriedenheit und Glück auch an weniger greifbare Dinge wie Gemeinschaft, sinnvolle Arbeit, Fähigkeiten und Freundschaft geknüpft sind.

Wenn ich darüber spreche, gibt es immer einige Zuhörer, die das Konzept zunehmender Resilienz im Westen zwingend mit zunehmender Verarmung in den Entwicklungsländern verbunden sehen. Es ist aber nicht plausibel, dass die Entwicklungsländer der Armut entkommen können, indem sie ihre Resilienz weiter zerstören und eine wachsende Abhängigkeit von den Fluktuationen, Unsicherheiten und Abhängigkeiten der globalisierten Wirtschaft akzeptieren.

Sobald die Produzenten in Entwicklungsländern in das globale Handelssystem eingebunden sind, werden sie verstärkt Engpässen in der Versorgung mit Nahrungsmitteln oder mit Geld ausgesetzt. Überdies vergrößert sich ihre Abhängigkeit vom Welthandel, der wiederum von günstigen Ölpreisen abhängt.

Resilienz zu denken bedeutet hingegen, dass die aufeinandertreffenden Gemeinschaften nicht unerfahren, unproduktiv, abhängig und verletzlich sind, sondern vielmehr erfahren, im Übermaß produktiv, selbstständig, kurz: resilient. Es ergeben sich Beziehungen ganz anderer Qualität, die für beide Seiten von großem Vorteil sein können.

Wenn Sie heute vor die Tür gehen und zehn zufällig vorbeikommende Menschen fragen würden, wie ihr Wohnort oder ihre Stadt in zehn Jahren aussähe, wenn sie ihre Emissionen jährlich um neun Prozent senken müssten, dann würden wohl die meisten ein Szenario skizzieren, das irgendwo zwischen einem Rückschritt in die 1950er-Jahre und einem Science-Fiction-ähnlichen Zusammenbruch liegt. Uns fehlen Geschichten, die davon erzählen, wie eine energiesparende Welt voller resilienter Gemeinschaften tatsächlich klingt, riecht, aussieht und sich anfühlt. Es ist ebenso schwierig wie wichtig, eine Vorstellung dieser Welt zu entwickeln, die so verlockend ist, dass die Menschen morgens aus dem Bett springen und sich für diese Welt ins Zeug legen.
Wenn Resilienz als Schlüssel für Ansätze gesehen wird, die Gemeinschaften ein Wohlergehen jenseits der gegenwärtigen Wirtschaftskrisen ermöglichen, können ein hohes Maß an Kreativität, der Erwerb neuer Fähigkeiten und Unternehmertum entfesselt werden.

Die schottische Regierung nutzt Gelder aus dem »Climate Challenge Fund« für die Unterstützung der Transition-Bewegung in Schottland und bestätigt damit die wichtige Rolle der Transition-Bewegung für die Klimastrategie des Landes. »Transition Forres« wurde beispielsweise mit 184.000 Pfund unterstützt und konnte damit den Aufbau lokaler Resilienz-Projekte vorantreiben. In England haben sich die Bezirksregierungen von Somerset und Leicestershire zur Unterstützung lokaler Transition-Bewegungen verpflichtet, und viele dieser Bewegungen pflegen eine intensive Zusammenarbeit mit Gemeinde- oder Stadträten vor Ort. All das zeigt, dass das absehbare Ende des Zeitalters billigen Öls nicht nur als enorme Krise, sondern auch als großartige Chance aufgefasst werden kann. Immer mehr Menschen verstehen das.
Einer meiner Freunde arbeitet als Nachhaltigkeitsberater im Nordwesten der USA. Er erzählte mir einmal von einem Treffen mit lokalen Politikern. Er las ihren Entwicklungsplan für die nächsten 20 Jahre und sagte ihnen: »Euer Plan basiert auf drei Dingen: dem Bau von Autos, dem Bau von Flugzeugen und dem Finanzsektor. Habt ihr nicht noch etwas anderes im Ärmel?« Der US-amerikanische Blogger und Kommentator John Michael Greer wies darauf hin, dass wir Gefahr laufen, ein jetzt vielleicht noch lösbares Problem in ein unlösbares Dilemma zu verwandeln.
Die Transition-Bewegung erkundet all das, was wir »im Ärmel haben« müssen, damit es nicht so weit kommt.

Inneres Wachstum fördern, um äußerem Wandel zu begegnen

Resilienz beinhaltet auch eine innere Veränderung, bei der wir an Flexibilität, Robustheit und Fähigkeiten gewinnen. Wenn wir uns den Übergang in der diskutierten Größenordnung nur als äußerlichen, rein materiellen Prozess hin zu mehr Solarzellen und Elektroautos vorstellen – als einen Prozess, der kein Wachstum der kommunikativen Fähigkeiten, der gegenseitigen Unterstützung in unsicheren Zeiten und der persönlichen Resilienz beinhaltet –, dann fehlt ein großer Teil des Bildes. Die Transition-Bewegung fördert den »inneren« Wandel, indem sie Fähigkeiten weitergibt, soziale Netzwerke aufbaut und ein Verständnis davon vermittelt, dass wir die Chance haben, unsere Welt neu zu gestalten.

Erfolgreich durch Klimawandel und Peak Oil zu steuern wird Mut, Engagement und Weitblick in einem Maß erfordern, dass zukünftige Generationen darüber Geschichten erzählen und Lieder davon singen werden. Doch wie bei jedem Wagnis ist entscheidend, dass wir unser Ziel und die verfügbaren Mittel genau kennen, um unsere Erfolgsaussichten zu wahren. Verzichten wir darauf, Resilienz zu denken, landen wir möglicherweise weit entfernt von dem ursprünglich angestrebten Ziel.

Unsere Resilienz stärken. Meine Empfehlungen

  • Pflanzen Sie überall Nahrungsmittel an.
  • Fragen Sie stets: »Wie gut würde etwas funktionieren, wenn Öl 200 Dollar pro Barrel kosten würde?«
  • Setzen Sie bei neuen Entwicklungen im Energie-, Bau- oder Nahrungsmittelbereich auf Gemeineigentum und gemeinschaftliches Management.
  • Identifizieren Sie wichtige lokale Bedürfnisse und überlegen Sie, wie sie vor Ort befriedigt werden können.
  • Beziehen Sie alle mit ein.
  • Erzählen Sie wirkungsvolle Geschichten. Es geht um einen Wandel der Kultur, nicht der Umwelt.

Rob Hopkins hat seinen Beitrag, den er in Resurgence No. 257, November/Dezember 2009, S. 12-15 veröffentlichte, für dieses Buch aktualisiert. Kürzungen verantworten die Herausgeber.

Literatur

  • Adger, W. Neil (2009): Research Interests, Projects and Publications: Resilience, online unter: http://www.uea.ac.uk/env/people/adgerwn/adger.htm (Zugriff am 18.10.2011).
  • DEFRA (2006): Food Security and the UK: An Evidence and Analysis Paper. Food Chain Analysis Group, Department for the Environment, Food and Rural Affairs.
  • DuPuis, E. Melanie/Goodman, David (2005): »Should We Go ›Home‹ to Eat? Towards a Reflexive Politics of Localism«, in: Journal of Rural Studies 21, S. 359-371.
  • Edwards, Charlie (2009): Resilient Nation, London.
  • Holling, Crawford Stanley (1973): »Resilience and the Stability of Ecological Systems «, in: Annual review of Ecologicy and Systematics 4, S. 1-23.
  • Homer-Dixon, Thomas (2007): The Upside of Down: Catastrophe, Creativity and the Renewal of Civilisation, London.
  • Porritt, Jonathan (2009): Living Within Our Means: Avoiding the Ultimate Recession, Forum for the Future.
  • UK Low Carbon Transition Plan (2010): The UK Low Carbon Transition Plan. National Strategy for Climate Change and Energy. Her Majesty’s Government, The Stationery Office, online unter: http://centralcontent.fco.gov.uk/centralcontent/campaigns/act-on-copenhagen/resources/en/pdf/DECC-Low-CarbonTransition-Plan (Zugriff am 18.10.2011).
  • Walker, Brian/Salt, David (2006): Resilience Thinking: Sustaining Ecosystems and People in a Changing World, Washington D.C.
  • World Economic Forum (WEF 2011): Global Risks 2011, sixth Edition, Executive Summary, online unter: http://riskreport.weforum.org (Zugriff am 18.10.2011).
  1. Transition Town erprobt seit 2006 in vielen Städten und Gemeinden der Welt den Übergang in eine postfossile, relokalisierte Wirtschaft. Die Bewegung wurde vom Autor initiiert. Sie lässt sich dem vor allem in den USA weit verbreiteten Gedanken des »Eco-Comvermunalism
    « zuordnen, einer Umweltphilosophie, die angesichts schwindender Rohstoffe und negativer ökologischer Auswirkungen der Globalisierung die Idee des »einfachen Lebens«, der Regional- bzw. lokalen Wirtschaft sowie der Nachhaltigkeit und der wirtschaftlichen Selbstversorgung propagiert (Anm. der Hg.).
  2. Just-in-time ist eine Produktionsstrategie, die durchgängige Material- und Informations flüsse entlang der Lieferkette will. Nichts soll gelagert werden, da dies Kosten verursacht (Anm. der Hg.).
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